Meine Waldviertler-Story...

Ich bin Mani, ein Erdenmensch, der seiner Freude zum Paragleiten freien Lauf lässt und so auch sein Brot für die Familie verdient.

Meine Frau ist die Ena, mit Tochter Devi 4 Jahre und Atreju 2 Jahre. Ich wollte immer schon, dass es eine freie und eigene Entscheidung von meinen Kindern sein sollte, ob sie mit mir mitfliegen oder nicht.

Devi wollte mit 2,5 Jahren schon, bekam aber wegen Auftauchen von ihr fremden Menschen, am Startplatz dann doch eine Unsicherheit....alles war bereit, aber sie wollte dann doch nicht im letzten Moment vor dem Start.

Dann wo sie 3,5 Jahr alt war sagte mein Sohn, damals 1,7 Jahre, am Startplatz auf einmal, dass er mitfliegen wolle. Da flog ich mit ihm und meiner Frau, meine Tochter blieb am Startplatz, mit meiner Schwägerin, und hat uns freudig empfangen, wo wir wieder an der gleichen Stelle gelandet sind, da die Thermik so gut war. Auch da wollte meine Tochter noch nicht fliegen, obwohl ihr kleiner Bruder schon mitgeflogen ist. Sie sagte, sie werde dann mitfliegen, wenn sie so groß wie die Mama sei.

Ein halbes Jahr später kam sie auf einmal auf mich zu und sagte, sie wolle mit der ganzen Familie fliegen. Ich hatte das zu viert noch nie gemacht, aber ich wusste, es ist möglich. Ein paar Monate später waren wir zum Rodeln im gleichen Fluggebiet am Startplatz am Gaisberg in Salzburg mit einer Freundin (11 Jahre) von ihr. Mir kam spontan die Idee das ich die 2 mitnehme, beide willigten sofort ein, mein Sohn jedoch weinte bitterlich, weil er auch mitfliegen wollte. Der erste Flug meiner Tochter (und, auch ihrer Freundin) war somit gigantisch und sie fühlten sich beide sofort pudelwohl. Gleich am nächsten Tag wurde der Traum meiner Tochter, zu viert zu fliegen, wahr. Super Wetter, super Wind, eine fürs erste Mal gute Konstruktion zu viert zu fliegen, und 2 Starthilfen waren die Erfüllung des Traums.

Meine Frau ist das Herz der Familie und sie vertraut mir da vollends, sie ist auch selber schon 30 alleine geflogen, gab den Sport dann wegen zu wenig Zeit dafür, auf. Die 2 Starthilfen und unsere Waldviertlerschuhe hat es gebraucht, da meine Frau nicht beide Kinder tragen konnte, sie hatte ja schon unser Sohn in der Trage auf der Brust, und da konnte sie schwer die Tochter, ganz vorne dran, noch aufheben, um die paar Schritte zu machen, um abzuheben. Aber mit Starthilfe und guten Schuhen hatten wir genügend Grip für die letzten Schritte, bevor die ganze Familie flügge wurde. Ein Familienflug zu viert haben wir weltweit als erste Familie vollführt. Ich bin viel gereist mit dem Paragleiter, auf der ganzen Welt, aber sowas habe ich noch nie erfahren, da bin ich froh das meine Tochter uns dazu gebracht hat. Der Wind hatte natürlich auch super gepasst, ca. 20 km/h,  mit wenig Wind wäre es nicht möglich gewesen. Die reine Flugzeit war bei ca. 15min. Ich wollte auch ein paar schnelle Kurven mit den Kids machen. Meine Tochter liebte die Kurven und gab mir mit einem kräftigen "Stopp" zu wissen, wann die Kurven für sie zu stark wurden, somit entstand auch keine Angst bei ihr. Jedoch bei meinem Sohn erkannte ich sofort das die Kurven bei stärkeren G Kräfte einen Notfallmodus des Körpers verursachte, somit habe ich die Kurven gleich in den Normalflug überleiten lassen als ich sah, dass er wieder zum Notfallmodus tendierte. Dies sieht man, wenn das Kind den Kopf nach hinten kippen lässt, da hat er schon Ansätze des Augenverdrehens, also der Ohnmacht, gehabt, aber nur 2 Mal ganz kurz. Dann wusste ich, die Dosis der Kurven, um dies nicht mehr geschehen zu lassen. Eine sanfte Landung mit wunderschönem Sonnenuntergang war die Krönung des Fluges......dann fuhren wir mit dem Bus wieder zum Startplatz und zu unserem Auto. Der Wind war doch zu schwach um wieder am Startplatz einzulanden.

Lasst uns gemeinsam die Welt erkunden!

Waldviertler sind wie gemacht um die Welt zu erkunden. Wir sind sehr dankbar, wenn wir sie überall auf der Welt an euren Füßen sehen. Schickt uns eure Fotos an kommunikation@gea.at – und sie landen vielleicht hier in unserer Galerie oder auf Facebook/Instagram oder in unseren Printmedien (mit dem Einsenden übertragt ihr uns die Verwendungsrechte zu Werbezwecken).